Content First bei einer neuen Website

Konzipieren wir eine neue Website, überlegen wir gemeinsam mit dem Kunden, wen er ansprechen und was er bewirken möchte – und mit welchen Inhalten er die Zielgruppen und Ziele erreicht. Erst wenn die Inhalte vorliegen, machen wir uns Gedanken zum Design.

Die Vorteile von Content First:

1. Das Design passt sich dem Inhalt an, nicht umgekehrt

Mit einer Content-First-Strategie haben Sie echte Inhalte, für die Sie ein passendes Design erschaffen. Verstehen Sie mich nicht falsch: Natürlich soll eine Website dynamisch sein; das Design soll mit längeren oder kürzeren Texten und unterschiedlichen Arten von Content umgehen können. Auf keinen Fall sollen alle Inhalte in Stein gemeisselt sein. Eine Website kann, soll, muss wachsen. Bei Content First geht es darum, alle Eventualitäten und Extremfälle abzufangen. Und mit entsprechenden Bausteinen die Vielfalt von Inhalten zu widerspiegeln.

2. Das Design unterstützt den Inhalt

Ihre Website ist die erste Anlaufstelle für Ihre Besucher und Kunden. Obwohl Bilder und Videos oft mehr sagen als Worte, braucht es auf Websites gute Texte. Holen Sie Ihre Besucher ab, indem Sie einprägsame Geschichten erzählen. Unterstützen Sie Ihre Erzählung, indem Sie den Inhalt häppchenweise aufbereiten. Text-Bild-Kombinationen, Akkordeons, Tabs, Listen, Tabellen: Im Setzkasten-System kann der Redaktor aus einer Vielzahl von Inhalts-Bausteinen die geeigneten Elemente auswählen, um die unterschiedlichen Inhalte optimal zu präsentieren.

3. Sie sparen Zeit und Ressourcen

Natürlich gibt es Agenturen, die mit der Methode Design First tolle Webprojekte auf die Beine stellen. Unsere Erfahrung ist, dass wir mit Content First Zeit und Ressourcen sparen. Wer ein tolles Design entwirft, findet sich oft in der Situation wieder, dass die Inhalte überhaupt nicht ins vorgegebene Raster passen wollen. Beispielsweise weil der Designer Headerbilder im Querformat vorgesehen hat, sich das vorhandene Bildmaterial aber nicht passend zuschneiden lässt. Oder es sind ansprechende Showcases geplant, für die der Kunde am Ende keine passenden Inhalte hat. Dies führt dazu, dass Design-Konzepte plötzlich nicht mehr funktionieren. Im schlimmsten Fall muss man ein komplettes Design verwerfen und von vorne beginnen.

4. Mit Content First legen Sie den Grundstein für responsive Websites

Wenn Sie nach der Content-First-Methode vorgehen, erstellen eine Website, die sich an den Bedürfnissen und Informationen orientiert. Dasselbe Prinzip gilt auch für responsive Websites: Je nach Kontext hat der User ein anderes Informationsbedürfnis. Eine inhaltsorientierte Website passt sich diesen Anforderungen an.

Was bedeutet das für Ihr Webprojekt? Überlegen Sie sich, wen und was Sie mit Ihrer Website erreichen wollen. Wie können Sie Ihre Geschichten und Botschaften als verdaubare Häppchen verpacken? Ihre künftigen Website-Besucher suchen Antworten zu einer spezifischen Frage, wenn sie Ihre Website aufrufen. Damit der Besucher nicht innert Sekunden abspringt, müssen Sie ihm die Antworten übersichtlich und leicht zugänglich zur Verfügung stellen. Heben Sie die wichtigen Informationen und Inhalte mithilfe des Designs hervor; stellen Sie Ihrem Content eine prominente Bühne bereit.

Möchten Sie mehr über gute Web-Inhalte erfahren? Oder benötigen Sie Unterstützung bei der Konzeption Ihrer neuen Website? Fragen Sie uns an für ein Kennenlern-Gespräch: kontakt@remove-this.bosshartong.ch / +41 71 511 21 90

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Über die Autorin

Thinh-Lay Bosshart berät und unterstützt Unternehmen bei der digitalen Kommunikation. Sie schreibt regelmässig über ihre Herzblut-Themen Barrierefreiheit und Inklusion, Medien und Medienkompetenz, Suchmaschinen und Menschen sowie E-Mobility.

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